Archiv - Ein neuer Lebensabschnitt beginnt

geschrieben am 17.09.2014
Ein neuer Lebensabschnitt beginnt
Von einem schlimmen Wettkampf, einer Passüberquerung und einem Umzug ins Unbekannte.

Schon fast zwei Wochen nach dem letzten Wettkampf überwinde ich mich nun endlich davon zu berichten. Um ehrlich zu sein das Rennen in Yverdon war eines der schlimmsten Triathlons meines Lebens. 

Bereits eine Woche davor fing ich an, mich miserabel zu fühlen. Nichts desto trotz entschied ich mich nach vielen hin-und hers, es zumindest zu versuchen und somit die Saison zu beenden. Mich plagte unter anderem eine Überbelastung am Bein, welches sich mit einem Schmerz im Knöchel bemerkbar machte. Ich verzichtete auf sämtliche Lauftrainings und hoffte den Schmerz am Wettkampf nicht spüren zu müssen. 

Falsch gedacht.

Mir gelang ein guter Start, bei dem ich die ersten 400m ganz vorne mithielt, dann schwand meine Kraft und meine Luft zusehends und die zweite Gruppe holte mich auf. Mit ihnen stieg ich aus dem See, verpasste sie allerdings auf dem Rad, da mein Neoprenanzug ein wenig streikte. Zu zweit versuchten wir alles mögliche, um den Anschluss wiederzufinden, doch vergeblich. Der absolute Killer an diesem Tag war dann das Laufen. Bereits nach wenigen Metern spührte ich meinen Knöchel, mein sonst Vorfuss-geprägter Laufstil konnte ich nicht durchziehen und wurde so immer langsamer. Ich zog das Desaster allerdings durch, da ich wusste, das wertvolle Punkte für die Gesamtwertung der Juniors-League dort auf mich warteten. Ich wurde Dritte, um ehrlich zu sein wahrscheinlich nur, weil die Konkurrenz heute dezimiert war.

Die Luft der Saison war definitiv draussen. Zeit für Erholung und Spass. 

Dies führte zu einem gemütlichen Ausfährtchen über den Furkapass mit meinem Velobegeisterten Nachbarn Pascal! Bei herrlichem Wetter genossen wir den Auf-und Abstieg in vollen Zügen. 

Des weiteren führte ich einige tolle EMS Trainings mit den Suppclub-Supportern durch, welche vor allem nun Wert auf Erholung und Stabilisation meiner Fussmuskulaturen legten. Vielen Dank! 

Und was kommt jetzt? 

Es erwartet mich in wenigen Tagen eine spannender Umzug in die zweit-grösste Stadt Englands. Mein Studio-Appartment in der University of Birmingham steht bereit und ich kann es kaum erwarten den riesigen Campus und 65'000!! Studenten dieser Stadt kennenzulernen. 

Es gibt dann sicher das eine oder andere von der Insel aus zu berichten.